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TRIGGER-STOSSWELLEN-THERAPIE NACK DR. BAUERMEISTER

Untitled Document TRIGGER-STOSSWELLEN-THERAPIE® NACH DR. BAUERMEISTER

NEUE BEHANDLUNG BEI AKUTEN UND CHRONISCHEN SCHMERZEN


Die Trigger-Osteopraktik ist ein neuartiges Behandlungskonzept, das von dem deutschen Arzt Dr. med. Wolfgang Bauermeister aus München entwickelt wurde und jetzt im Trigger-Stoßwellen-Zentrum Bonn von Andreas Schulte Anwendung findet. Auch wenn es sich bei der Trigger-Medizin um keine ganz neue Sache handelt, entstand die Weiterentwicklung durch Dr. Bauermeister durch einen Zufall und umfassende Forschung. Er fand heraus, dass nach Nierensteinzert- rümmerungen die Patienten zwar über heftige Blutergüsse klagten, jedoch die z.T. quälenden Rückenschmerzen verschwunden waren. Weitere Untersuchungen zeigten, dass die Muskelve- rkürzungen mit Muskelverdickungen einhergingen und diese Verdickungen punktartig schmerzhaft zu lokalisieren waren - über Muskelverkürzungen und Muskelverkrampfungen können Schmerz-Projektionsbilder und Schmerzen entstehen.

WAS SIND TRIGGER?
„Das Wort Trigger stammt aus dem Englischen (trigger = auslösen) und bezeichnet die Muskeln, die als Auslöser für Schmerzen oder Krankheitsbilder gesehen werden. Demnach sind Trigger kranke Muskelfasern, deren Stoffwechsel gestört ist. Wegen Durchblutungs- und Sauerstoffmangel steht nicht genügend Energie für eine normale Muskelfunktion zur Verfügung. Deshalb verkürzen und verdicken sich diese Muskelfasern solange, bis sich die Durchblutung wieder normalisiert. Sie ziehen vom Inneren des Muskels und bringen ihn damit unter Spannung“, erklärt der Heilpraktiker Andreas Schulte. Die Folgen: Der Muskel büßt seine Leistungsfähigkeit ein, es entstehen Verspannungen und Verhärtungen, die über kurz oder lang Schmerzen an einer anderen Stelle im Körperhervorrufen. Die Folgen sind: von Wirbelsäulenschäden und Bandscheibenvorfällen bis hin zur Fibromyalgie. Die unangenehmste Wirkung der Trigger ist, dass sie Schmerzsignale in den Körper aussenden. Der Schmerz wird also nicht dort empfunden, wo der Trigger ist, sondern an einer ganz anderen Stelle im Körper.

NEUE BEHANDLUNG
Bei der Trigger-Behandlung wird im Gegensatz zur klassischen Therapie auf Medikamente, Spritzen und Operationen verzichtet und stattdessen auf die Stoßwellen-Therapie zurückgegriffen. Während der Erforschung dieser Therapieform entwickelte Dr. Bauermeister zunächst ein mechanisches Gerät, den so genannten TRIGGOsan-Schlüssel, mit dem punktuell hoher Druck angewandt werden kann. „Der Schlüssel ist erforderlich, weil pro Quadratzentimeter Areal gute 40 kg Druck angewandt werden müssen, um die Verhärtungen der Trigger aufzulösen“, sagt Andreas Schulte. Anfang der 90er Jahre folgten dann die ersten Stoßwellen-Geräte auf den Markt, die wesentlich bedienerfreundlich waren. Der Heilpraktiker Andreas Schulte arbeitet mit dem TRIGGOsan-Schlüssel und zwei weiteren Geräten. Beim radialen Stoßwellengerät, dem Swiss DolarClast der Firma EMS, wird über Druckluft eine Schallwelle hergestellt (eine radiale oder kugelförmige), die ca. 1,5 cm ins Gewebe eindringt. Das zweite Gerät, der Piezoson 100, hingegen stellt die Schallwelle elektrisch über ein Piezo-Kristall her, die fokussiert werden kann (wie eine Spitze von einer Stecknadel) und bis zu 5,5 cm (variabel) in das Muskelgewebe eindringt, was besonders gut für große und massive Muskulatur geeignet ist. Dafür wird eine Spannung an den Piezokristall angelegt, der sich daraufhin ausdehnt - die Stoßwelle entsteht.
Sehr viele Therapeuten, ob Heilpraktiker oder Fachärzte aus unterschiedlichen Bereichen, haben sich inzwischen dieser Therapieform angenommen. Andreas Schulte nennt uns ein Beispiel: „Wenn ein Patient versucht, den Bizeps zu beugen und nur einen verkürzten Bewegungsumfang absolvieren kann, wird in meisten Fällen die Behandlung auf den Bizeps ausgelegt. Bei dieser Trigger-Therapie geht man davon aus, dass es der Antagonist, also der Trizeps, ist, der verkürzt ist und somit keine maximale Beugung des Bizeps zulässt. Daher wird bei der Stoßwellen-Therapie im Allgemeinen der antagonistische Muskel behandelt.“ Jedoch ist die Behandlung im Trigger-Stoßwellen-Zentrum Bonn weitaus umfangreicher als lediglich die Anwendung der Stoßwellen-Geräte. Andreas Schulte erklärt: „Das Erstgespräch dauert meist bis zu 30 Minuten, in der natürlich zunächst die Behandlung erklärt wird. Im Anschluss folgt eine ausführliche Vermessung des gesamten Körpers. Mit Hilfe eines Goniometers wird die Winkelstellung des Gelenks im Raum ausgemessen und der Bewegungsumfang als Gradzahl dokumentiert. Danach werden die Trigger ermittelt, die zu Beschwerden führen bzw. an den Schmerzbildern beteiligt sind.“ Dieser Punkt oder Trigger wird dann mit der Stoßwelle „beschossen“, wobei das Ziel zunächst darin besteht, den Schmerz gezielt auszulösen, so wie ihn der Patient kennt. Im Laufe einer unterschiedlichen Anzahl an Behandlungssitzungen soll der Schmerz ganz verschwinden. Ist eine jeweilige Sitzung abgeschlossen, wird der Patient erneut vermessen, um das Ergebnis zu dokumentieren. „Ich erhebe den Anspruch, dass sich bereits nach der ersten Behandlung die Muskeln so entspannt haben, dass man es mit Goniometer messen kann, was auch dokumentiert wird“, sagt Andreas Schulte.
Auch wenn die Behandlung altersunabhängig ist und die unterschiedlichsten Zielgruppen anspricht, gibt Andreas Schulte zu, dass es optimal ist, wenn Patienten bereits „austherapiert“ den Weg in seine Praxis finden. Das bedeutet, dass Standard-Therapien keine Schmerzfreiheit bewirken konnten und der Heilpraktiker so die Chance hat, an der Muskulatur anzusetzen.

EINSATZGEBIET DER TRIGGER-STOSSWELLEN-THERAPIE®:
>> Sportverletzungen, schnellere Genesung
>> chronische Schmerzen
>> Rückenschmerzen
>> Kopfschmerzen
>> Migräne
>> Nackenschmerzen
>> Schulterschmerzen
>> Bandscheibenvorfällen
>> Kniegelenkschmerzen
>> Ischiasbeschwerden
>> Bauchschmerzen
>> Gesichtsschmerzen
>> Zahnschmerzen
>> Magen und Darmbeschwerden

VORTEILE DER TRIGGER-STOSSWELLEN-THERAPIE®:
>> frei von Nebenwirkungen
>> keine Spritzen, Medikamente oder Operationen
>> relativ schmerzfrei
NACHTEILE DER TRIGGER-STOSSWELLEN-THERAPIE®:
>> die Kosten werden nicht von den Krankenkassen übernommen, die Einzelbehandlung kostet 150,- Euro und muss vom Patienten selbst übernommen werden (Ausnahmen eventuell bei privaten Krankenversicherungen)
>> Blutergüsse können auftreten. M&F

Die Trigger-Stoßwellen-Therapie nach Dr. Wolfgang Bauermeister wird zurzeit exklusiv in Bonn nur von der Naturheilpraxis Andreas Schulte angeboten: Am Burgweiher 17, 53123 Bonn, Tel. 0228-797913, www.hp-schulte.de.
MAI 2004

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