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VON JOE WUEBBEN
GEBROCHENE KNOCHEN, STEINHARTE BAUCHMUSKELN UND VERNARBTE GESICHTER...DIE HÖLLENMÄNNER
DES MOTOCROSS BEWEISEN, WARUM ES VIEL MEHR ALS NUR KEVLAR BRAUCHT, ES IN DIESEM
SPORT ZU SCHAFFEN.
Ryan Hughes
Team: ECC Honda
Grösse: 1,78 m
Gewicht: 82 kg
Letzte Rennergebnisse:
2004: 125 MX, 15. Platz*
2003: 125 MX, 2. Platz*
* Brach sich mitten in der Series einen Arm.
RYAN HUGHES kennt die Antwort. Er kam dahinter, als er seinem Vater Bill zusah,
der in der Nähe seiner Heimatstadt Escondido, Kalifornien, in der Wüste
Motorrad fuhr, und seinem Bruder Jeremy, der Ende der 70er Jahre Motocross-Wettkämpfe
bestritt. Der Junge Ryan zögerte, seinen Traum, ein Profi im American Football
oder Fußball zu werden, aufzugeben – bis er seine ersten vier Rennen
als 11-Jähriger gewann und gefangen war. Zweiundzwanzig Jahre später
fährt er immer noch professionell für das Team ECC Honda bei Rennen
der American Motorcyclist Association (AMA) und das, seit er 16 war. Wenn man
bedenkt, dass Motocross der wohl körperlich anstrengendste Sport der Welt
ist, ist das nicht normal. Die Fahrer hören meist schon vor ihrem 32. Geburtstag
auf.
Von drei Stockwerken hohen Rampen 30 m in die Luft zu fliegen, Haarnadelkurven
mit 48 km/h zu absolvieren, den „Whoop“-Bereich zu schaffen – eine
Reihe von übergroßen Hügeln, die einige als „fünf
Sekunden des gewalttätigsten Durchschüttelns, das man sich vorstellen
kann“ beschreiben – fünf Tage pro Woche, 32 Rennen pro Jahr – das
macht einen fertig. Das schmerzt.
Der Beweis: zwei gebrochene Beine, ein Bolzen und zwei Schrauben in einem; kein
vorderes Kreuzband in seinem rechten Knie; drei Operationen an jedem Handgelenk,
Schrauben in beiden; komplizierte Brüche und gerissene Sehnen in seinem
Daumen, zweimal; gebrochenes Schlüsselbein, dreimal; ausgerenkte Schulter;
eine kollabierte Lunge; eine zerfetzte Leber; zwei gebrochene Wirbel; einen gebrochenen
Kiefer, mit vier Schrauben und einer Platte fixiert. Lassen Sie uns einfach sagen,
der Kerl hat sich einige Verletzungen zugezogen.
Und doch macht Hughes weiter, trainiert so hart wie immer. Er trainiert an 2-3
Tagen pro Woche mit Gewichten, nicht unbedingt schwer, aber immer intensiv. Gelegentlich
geht er mit seinem Freund Floyd Landis, ein Teamkamerad von Lance Armstrong bei
der letztjährigen Tour de France, bei der Landis 23. in der Gesamtwertung
wurde, auf eine lange Rad-Tour. Er schwimmt außerdem bis zu fünf Tage
pro Woche für ca. eine halbe Stunde. Oh, und er boxt gelegentlich, schlägt
gegen einen schweren Sandsack, um das Fitnessniveau der Boxer nachzuahmen. All
das zusätzlich zu fast täglichen 30-minütigen Motocross-Einheiten
in großer Hitze, von Kopf bis Fuß in Schutzkleidung eingehüllt.
Nun ja, Ryno kennt die Antwort.
Die Frage? Die muss man nicht einmal stellen. Es ist das Erste, an das man denkt,
wenn man eine Bodybuildingzeitung mit einem 118 kg schweren Giganten auf dem
Cover kauft und beim Aufschlagen sechs Seiten mit dünnen Kerlen aus Südkalifornien
sieht, die mit Tätowierungen und Schutzkleidung ausgestattet sind. Was machen
diese Kerle in der Muscle & Fitness?
Chad Reed
Team: Yamaha
Grösse: 1,78 m
Gewicht: 73 kg
Letzte Rennergebnisse:
2005: 250 SX, 2. Platz
2004: 250 SX, 1. Platz; 250 MX, 2. Platz
CHAD REED kennt die Antwort ebenfalls. Es ist zum Teil der Grund, warum er es
geschafft hat, der viertreichste Athlet in seiner Heimat Australien zu werden,
mit einem geschätzten Einkommen von 3,5 Millionen Pfund im Jahr 2004. Es
erklärt, warum er eine 26 Hektar große Ranch nur Minuten von seinem
Haus in Florida entfernt gekauft und drei extra angefertigte Bahnen für
seine persönliche Nutzung aufgestellt hat und warum er sein eigenes Studio
in seinem anderen Haus in Temecula, Kalifornien, besitzt. Das Ziel ist, Ricky
Carmichael zu schlagen, den Tiger Woods des Motocross, Sieger von neun AMA 250CC
Titeln seit 2000 (250er sind stärkere Motorräder als 125er) und der
Kerl, der es einfach liebt, jeden daran zu erinnern, wie hart er trainiert.
Reeds ist nah dran. Er gewann 2004 die THQ AMA Supercross Series („Supercross“ oder „SX“ orientiert
sich stärker an Hindernissen in einem Stadium, während „Motocross“ oder „MX“ schneller
ist und in ländlichen Gegenden ausgetragen wird) – nur dass Carmichael
mit einem gerissenen vorderen Kreuzband raus war. Seitdem hatte Reed seinen Anteil
an Siegen gegen den Champion, wie der unerwartete Sieg im Februar in San Diego,
den RC einfach für sich verbuchen musste. Reed startete schlecht – er
war die meiste Zeit vier, fünf Sekunden hinter Carmichael. Er lag drei Sekunden
zurück und es waren noch drei Runden vor ihm. Zwei Sekunden Rückstand,
noch zwei Runden. Eine Sekunde Rückstand, noch eine Runde, dann überholte
RC in einer Kurve in der letzten Runde und holte sich die karierte Fahne. Großartiger
Sieg, aber Carmichael gewann dennoch die Series der Saison, Reed wurde Zweiter.
So steht es jetzt: RC ist Nr. 1, Chad ist ihm auf den Fersen.
Das Schließen der Lücke beginnt jeden Montag während der SX-Saison:
eine oder zwei Stunden Radfahren auf der Straße, mit moderater Intensität,
gefolgt von 45 Minuten bis zu einer Stunde Gewichtstraining, um die Muskeln zu
stärken und zu verlängern, die Erholung zu unterstützen und Muskelkater
vom Rennen am Sonntag zuvor zu minimieren. Masseaufbau um der Masse willen ist
nicht der Sinn von Motocross. Am Dienstag fährt Reed zwischen 2 und 5 Stunden
auf dem Motorrad (nicht ohne Pause – vielleicht 20 Minuten Fahrt, 20 Minuten
Pause) und kehrt dann für eine weitere Stunde auf das Fahrrad zurück.
Mittwoch ist eigentlich gleich – Gewichte, Radfahren, Motorrad – und
Donnerstag ist Reisetag mit etwas Stretching. Freitag besteht aus Aufwärmen
auf einem Fahrrad-Ergometer, dann ein paar Stunden Fahrtraining an einem neuen
Ort. Samstag ist Renntag und Reed absolviert zwei Trainingsstunden, eine Qualifikationsrunde
und natürlich das Hauptrennen. Sonntag fährt er nach Hause und ruht
sich aus, endlich. Da Reed die MX Series direkt nach SX beginnt, ist das mehr
oder weniger 30-32 Wochen pro Jahr sein Programm.JEFFSPENCER fährt vielleicht
nicht, aber er kennt sich aus. Wenn Reeds massive Maschine am Renntag in die
Boxen des Qualcomm Stadium in San Diego rollt oder dem Georgia Dome, ist Spencer
dabei. Er ist der Trainer, der Guru, das Verletzungspräventions-Programm,
das Behandlungsprogramm bei Verletzungen, der Mann hinter der Antwort. Das Sieben-Tag-pro-Woche-Programm
von Reed, nun ja, Spencer, 54 – ehemaliger Olympiateilnehmer im Radfahren
mit einem Magister in Trainingsphysiologie und einem Doktor in Chiropraktik – hat
viel damit zu tun, denn er erstellt all diese Programme.
„Man muss all das machen, um ein erfolgreicher Motorradfahrer zu sein“,
sagt Spencer, der seit 1999 Lance Armstrongs Chiropraktiker ist. „Im Radfahren
braucht man ein gutes Paar Lungen. Im 100 m-Sprint braucht man gute Beine. Im
Turnen braucht man Koordination und Kraft. Im Yoga braucht man Flexibilität.
Im Motocross und Supercross braucht man alles davon. Wenn Sie in einem dieser
Bereiche unausgewogen sind, wird Ihre Leistung leiden.“
Unglücklicherweise ist es nicht nur die Platzierung, die leidet, wenn die
Leistung im Motocross schlecht ist. Wenn ein Leichtathlet nicht in Form ist,
zerrt er sich vielleicht einen Beinbizeps. Im Basketball vielleicht ein gestauchter
Knöchel. „Im Motocross sprechen wir über gebrochene Beine oder
Schlimmeres“, sagt Spencer. „Wenn man nicht die entsprechende Kraft
und Ausdauer hat und sich in einer gefährlichen Position befindet, wird
man sich verletzen.“
Spencer spricht gern abstrakt (zumindest klingt es für Laien wie uns abstrakt) über
Trainingsphilosophien und wirft fragwürdige Rhetorik wie „stets wechselnde
Umstände“ und „Muster-Identifikation“ ein.“(Häh?)
Mit anderen Worten, jegliche Anzahl von Dingen – schlechtes Wetter, der
Zustand des Motorrads – können die Strategie eines Fahrers beeinflussen.
Die Tatsache, dass die Strecke aus Dreck besteht, ändert die Dinge ebenfalls – in
anderen Motorsportarten ist die Oberfläche geteert und somit statisch. Hughes
sagt dazu: „Sie können durch eine Kurve fahren und danach fahren noch
39 andere Kerle hindurch. Wenn man das nächste Mal auf diese Kurve trifft,
kann sie vollkommen anders sein.“
Selbst trockenes Terrain ist trügerisch. SX z.B. umfasst eine kürzere,
technischere Strecke. Anders als MX, alias „Outdoor“, gibt es fast
keine Geraden und die Fahrer sind gezwungen, in jeder Runde zahlreiche doppelte
und dreifache Sprung-Kombinationen zu absolvieren, wobei sie sich 7,5 m über
dem Boden befinden. Körperkontrolle in der Luft und die Landung sind wichtig,
nicht nur, um den Schwung beizubehalten, sondern auch, um einen Sturz zu vermeiden.
Bei den Kurven sind die 90 Grad-Ecken (relativ) einfach, aber davon gibt es auf
einer Strecke vielleicht nur zwei, wobei die übrigen fünf oder so aus
180 Haarnadeln bestehen. Die Whoops? Fragen Sie nicht. Die kurvenreichsten Strecken,
wie die beim diesjährigen Rennen in San Diego, haben zwei Whoop-Bereiche
und jeder umfasst 3-3,5 m hohe, eng hintereinander angeordnete kleine Hügel,
die Fahrer mit vollem Tempo überqueren sollen, während sie von einem
zum anderen springen, bis zu 20-mal auf der ganzen Strecke.
Spencer sagt: „Ungefähr 30 Wochenenden oder mehr pro Jahr muss man
buchstäblich die Kraft eines Powerlifters haben, die Grazie eines Turners,
die Ausdauer eines Marathonläufers und die Mentalität eines Las Vegas
Pokerspielers, um Erfolg zu haben.“
Nathan Ramsey
Team: KTM/Red Bull
Grösse: 1,78 m
Gewicht: 75 kg
Letzte Rennergebnisse:
2005: 125 XD (Western Regional), 2. Platz
2004: 125 MX, 5. Platz
NATHAN RAMSEY und die Kerle, die kleinere Bikes fahren, wissen es auch. Ramsey
ist wie Reed Nr. 2 in seiner Klasse, wurde Zweiter hinter Ivan Tedesco bei der
125cc US Western Regional SX Series in diesem Jahr. Das Training für die
125er unterscheidet sich nicht groß von dem für die 250er. Sicher,
die SX 125 Vorentscheidung ist nur sechs Runden lang, verglichen mit acht für
die 250er, und das Hauptrennen umfasst 15 Runden anstelle von 20, aber im MX
ist die Distanz gleich.
Dann gibt es da noch die Bedrohung eines „Armpumps“ – noch
ein Grund, hart zu trainieren. Stellen Sie sich vor, Sie sind auf dem Bike und
plötzlich sind Ihre Unterarme aufgepumpt und brennen so sehr, dass Sie den
Lenker nicht mehr halten können. Sie sind am Ende. Sie können nicht
mehr fahren. Ramsey erklärt, dass der Armpump von den Nerven kommt. Wenn
man zu ängstlich auf dem Bike ist, drückt man die Griffe vielleicht
zu stark. Die Arme leiden beim Fahren, werden ständig gezogen und verdreht
und schwingen umher, das zusätzlich zur Vibration des Bikes, was auch nicht
gerade hilft. Je weniger Sie auf dem Motorrad trainieren, desto wahrscheinlicher
ist es, dass der Armpump einsetzt. „Das Schlimmste, das auf dem Motorrad
passieren kann, ist der Armpump“, sagt Hughes. „Der ist schlimmer
als vollkommen erschöpft zu sein.“
Somit trainiert Ramsey, Reeds Nachbar und gelegentlicher Trainingspartner, ebenfalls
unter Spencer. Er absolviert an fünf Tagen pro Woche eine Übungseinheit,
die langen Fahrrad-Touren und Gewichtstraining. Dazu etwas Kardio auf der elliptischen
Maschine, die er zuhause hat, die Ernährung aus organischer Nahrung und
Ergänzungen wie Multivitamine und Antioxidantien, genau wie Reed – das
Bike ist anders, das Training nicht.
„Es geht darum, wie man den Motor und das Motorrad kontrollieren kann“,
sagt Ramsey. „Man nutzt in diesem Sport Muskeln, von deren Existenz man
nicht einmal wusste.“
Ryno hält sich heutzutage an Outdoor, den anstrengenderen Bruder von Supercross,
der sich Mitte der 70er Jahre aus MX entwickelt hat, um mehr Zuschauer anzulocken.
Ein SX Hauptrennen dauert ca. 15-20 Minuten. Motocross-Rennen dauern eher 35
Minuten. Und das zweimal am Renntag.
Mit 32 ist Hughes irgendwie anomal. Wenn man bedenkt, dass er der einzige Motocross-Fahrer
ist, der von einer Ergänzungsfirma gesponsert wird, nämlich MRM, ein
striktes Programm aus Vitaminen, Ersatzmahlzeiten und Driven, einem Produkt,
das die Energie und mentale Konzentration verbessert, befolgt und zusätzlich
90 % organische Nahrung isst. Und auch wenn Ryno in der Klasse ganz auf dem Niveau
von Carmichael und Reed ist (er fährt gegenwärtig 125er), fährt
er dennoch gegen einige der schnellsten Kerle der Welt – sie sind nur jünger.
In der 125-Klasse haben Kerle wie Reed und RC ihre Karriere begonnen, fuhren
ungefähr drei Jahre lang, bevor sie auf die 250er umsattelten. Dennoch,
Hughes steht den beiden in Sachen Training in nichts nach, auch wenn er sieben
bzw. neun Jahre älter ist. Ryno sagt: „Ich glaube, ich bin einer der
fittesten, wenn nicht der fitteste Kerl im Motocross.“
Er hat keinen Trainer wie Reed und Ramsey ihn in Spencer haben. Experimentieren
ist sein Ding. Er hat etwas ausprobiert, es hat nicht funktioniert und er sich
ein oder zwei Schienbeine gebrochen. Und er hat sich ein Schlüsselbein verknackst
und eine Lunge und eine Leber usw. Ryno gibt sogar zu, dass er „viele,
viele Jahre“ zu viel trainiert hat.
Aber er hat auch herausgefunden, was funktioniert, und trainiert jetzt klug,
nicht nur hart. Die Trainingszirkel, die er ausführt, sind seine Version
von Supersätzen: 15 Übungen, ohne Pause absolviert, von einer Balance-Übung
zu einer Kraftbewegung zur Koordination zur Ausdauer zu einer Kern-Übung.
Vielleicht nutzt er gelegentlich einen Trainingsball oder ein Balance-Board.
Das scheint ebenfalls zu funktionieren. Vielleicht balanciert er sich auf einem
Bein aus, während er einen Ball wirft oder ein Gewicht stemmt, um das nachzuahmen,
was er auf dem Bike machen muss. „Auf einem Motorrad macht man immer zwei
oder drei unterschiedliche Dinge auf einmal“, sagt Hughes. „Manchmal
ist ein Bein in der Luft und man hängt an der Seite herunter oder die Hand
ist in der Luft und man hängt hinten herunter.“
Ryno sagt, dass er früher 45 Minuten ohne Pause Rennen gefahren ist, mit
einer Herzfrequenz zwischen 185 und 195 Schlägen pro Minute. Sicher, sein
Körper arbeitete wahrscheinlich eher mit 170, aber die Aufregung und Angst
in Verbindung mit MX trieb den Puls hoch. Also fährt er, stemmt Gewichte,
schwimmt, boxt und trainiert mit seinem Tour de France Kumpel, ernährt sich
korrekt und nimmt seine Ergänzungen – alles, um sich auf die Sprünge
und Whoops und Wendungen vorzubereiten, so dass er vielleicht den nächsten
Bruch oder die nächste Fleischwunde vermeiden kann.Beantwortet das Ihre
Frage?
X-TRAINING
Sind Sie plötzlich inspiriert, ein Bein über ein schmutziges Bike zu
werfen? Hughes, Reed, Ramsey und Spencer geben Ihnen einige ihrer besten MX-Trainingstipps,
die Sie im Studio umsetzen können.
1) Halten Sie sich an die Grundlagen. „Der Schlüssel zum Training
liegt darin, zuerst die Hauptmuskelgruppen zu trainieren, mit Übungen wie
Reißen, Bankdrücken und Kniebeugen“, sagt Spencer. „Machen
Sie dann Ihre unterstützenden Übungen wie niedriges Rudern, Latziehen,
Trizepsdrücken, Curls, Seitheben, stehendes Schulterdrücken etc.“
2) Trainieren Sie leicht, wenn Sie oft fahren. Außerhalb der Saison trainiert
Hughes schwerer mit Gewichten, um Kraft aufzubauen, aber in der Saison hält
er die Gewichte leicht, macht 20-25 Wiederholungen pro Satz und geht nicht bis
zum Muskelversagen, um nicht zu viel zu machen und seine Fahrleistung nicht zu
beeinträchtigen. Spencer lässt seine Fahrer bis zu 15 Wiederholungen
pro Satz absolvieren.
3) Nutzen Sie ein niedriges Volumen. Ein Schlüssel zum Motocross liegt darin,
nicht zu schwer zu werden. Außerhalb der Saison rät Spencer dazu,
nur an drei Tagen pro Woche für 45-60 Minuten mit Gewichten zu trainieren.
In der Saison geht das zurück auf zwei Tage pro Woche. Jeder Körperteil
bekommt nur 1-2 Übungen, nicht 3-5 wie im Bodybuilding.
4) Verlassen Sie das Studio. Crosstraining ist der Schlüssel im MX. Fast
alle Fahrer trainieren auf Straßenrädern, während Ramsey gelegentlich
auch Tennis oder Basketball spielt, um Muskeln zu trainieren, die er normalerweise
nicht nutzt, und Hughes schwimmt für zusätzliche Kardio-Nutzen. Gewichtstraining
hilft zwar, aber Priorität sollten Aktivitäten außerhalb des
Kraftraums haben.
5) Nutzen Sie Zirkeltraining. Wie Hughes im Artikel sagt, sollten Sie 10-15 unterschiedliche Übungen
wählen, die zahlreiche Aspekte der Gesamtfitness (Kraft, Balance, Koordination,
Flexibilität etc.) ansprechen, und sie ohne Pause hintereinander ausführen,
bis Sie den Zirkel einmal absolviert haben. Wiederholen Sie ihn 5-10-mal, je
nach Fitnessniveau. M&F
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