Nutzen die vielen Vorteile dieser 16 roten Nahrungsmittel
Von Lisa Carruthers
Wenn wir an rote Nahrungsmittel denken, stellen wir uns oft Äpfel, Erdbeeren oder Tomaten vor, die einer Mahlzeit Farbe und Kontrast geben. Glücklicherweise liefern rote, pflanzliche Nahrungsmittel mehr als ästhetischen Anspruch - sie bringen auch einen kraftvollen Nährstoffschub. Die Nährstoffe, die sie enthalten, sind Vitamine, Mineralien und Antioxidantien sowie Ballaststoffe und Phytochemikalien. Einige ihrer Gesundheitsnutzen sind vielleicht noch gar nicht entdeckt worden!
Phytochemikalien
Als der wahrscheinlich am wenigsten bekannte Bestandteil von pflanzlichen Nahrungsmitteln könnten sich Phytochemikalien als der wichtigste herausstellen. Sie werden nicht als Nährstoff klassifiziert, weil ein Mangel keine Mangelkrankheiten verursacht, doch diese kraftvollen Chemikalien scheinen zu helfen, das Risiko für Krebs, Herzkrankheiten, Bluthochdruck und möglicherweise Diabetes zu reduzieren. Bis jetzt sind tausende von Phytochemikalien identifiziert und in Untergruppen klassifiziert worden. Jede hat einzigartige Eigenschaften, also ist es eine gute Idee, eine ausgewogene Ernährung zu befolgen.
Rote Zwiebeln sind eine gute Quelle der Phytochemikalie Allicin, die, so hat man festgestellt, als Agent gegen Viren und Pilze agiert. Zwiebeln sind leicht in die meisten Gerichte einzubeziehen, weil sie auch den Geschmack verbessern. Eine weitere Phytochemikalie, Anthocyanin genannt, gibt Obst und Gemüse, hauptsächlich Beeren wie Himbeeren, eine rot-blaue Farbe. Anthocyanin soll einige Krankheiten des Alterungsprozesses verzögern.
Eine der wahrscheinlich am häufigsten genannten Phytochemikalien ist heutzutage Lycopen, die in roten Tomaten und Wassermelonen in großen Mengen vorkommt. Lycopen scheint ein großer Feind für das Risiko von Prostatakrebs zu sein. Einige der ersten Studien, die Tomaten und ein reduziertes Risiko für Prostatakrebs in Verbindung brachten, fanden heraus, dass Lycopen am aktivsten war, als die Tomaten gekocht wurden - großartige Neuigkeiten für Spaghetti-Liebhaber!
Bestimmte rote Nahrungsmittel, besonders rotes Obst, enthalten viele Antioxidant-Phenole, eine andere Nahrungschemikalie als Lycopen. Weit oben auf der Liste stehen Preiselbeeren, rote Weintrauben, Wassermelone, Kirschen (siehe Rezept) und rote Äpfel. Phytochemikalien befinden sich auch in anderen Nahrungsmitteln wie Rotkohl, Himbeeren, roter Paprika, roter Grapefruit, Granatapfel und sogar Rotwein.
Ballaststoffe
Ballaststoffe sind aus vielen Gründen wichtig, aber es schwierig, die empfohlene Menge von 20-40 g pro Tag zu konsumieren, wenn Sie viele stark verarbeitete Nahrungsmittel und Fast Food essen. Der beste Weg, den Ballaststoffkonsum zu steigern, ist, mehr Obst, Gemüse, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte zu konsumieren.
Ballaststoffe werden üblicherweise als löslich und unlöslich klassifiziert. Unlösliche Ballaststoffe helfen, Nahrungsmittel, die schnell durch das Verdauungssystem transportiert werden, zu verdauen, während lösliche Ballaststoffe helfen, Cholesterin zu senken. So oder so, der gesamte Ballaststoffgehalt Ihrer Ernährung ist wichtig, um Ihr Risiko für eine Herzkrankheit und Krebs zu reduzieren und zu helfen, den Blutzucker zu normalisieren.
Rote Nahrungsmittel, die deutliche Mengen Ballaststoffe enthalten, sind rote Kidneybohnen, die ca. 7 g in einer halben Tassen-Portion haben. Äpfel und Beeren wie Himbeeren und Erdbeeren sind eine tolle Quelle für Pektin, eine Ballaststoffart. Jede rote Frucht, Gemüse oder Hülsenfrucht wird die Ballaststoffe in Ihrer Ernährung steigern.
Vitamine & Mineralien
Rote, pflanzliche Nahrungsmittel sind eine gute Quelle für Vitamine und Mineralien. Überraschenderweise enthält Rhabarber 52 mg Kalzium in einer halben Tasse. Himbeeren haben ebenfalls eine respektable Menge Kalzium, wie auch rote Kidneybohnen. Für Menschen, die keine Milchprodukte konsumieren, können Pflanzen eine Alternative zur Einnahme hoher Dosierungen von Kalziumergänzungen sein.
Vitamin C ist wahrscheinlich eines der am häufigsten vorkommenden Vitamine in roten, pflanzlichen Nahrungsmitteln. In einer Tasse Erdbeeren sind mehr als 80 mg Vitamin C enthalten. Andere gute Quellen sind rote Grapefruit, Tomaten und roter Paprika. Auch Kidneybohnen stehen weit oben auf der Liste mit einer guten Menge Eisen. Beta-Carotin, der Vorläufer von Vitamin A, ist ebenfalls reichlich in Tomaten enthalten.
Vitamine und Mineralien werden als Nährstoffe klassifiziert, weil ohne sie Krankheiten auftreten können. Ein Mangel an Vitamin C kann z.B. zu Skorbut führen und ein Mangel an Eisen kann Anämie verursachen. Die Vitamine, die als Antioxidantien klassifiziert werden, wie Vitamin C, Vitamin E und Carotenoide, sind wichtig, weil sie helfen können, das Risiko für bestimmte Krebsformen und Herzkrankheiten zu senken. Eisen ist ein Mineral, das nur schwer aus einer vegetarischen Ernährung bezogen wird, aber Kidneybohnen oder Tomatensoße, die in einem Eisentopf gekocht wurde, können helfen, einen Mangel zu verhindern. Die Säure in Tomaten wird einen Teil des Eisens vom Eisentopf aufnehmen und den Eisengehalt der Nahrung steigern.
Rote Kraft
Der Nutzen von roten, pflanzlichen Nahrungsmitteln ist klar - sie sind voller Ballaststoffe, Antioxidantien, Vitaminen, Mineralien und Phytochemikalien. Die Herausforderung besteht darin, ausreichend zu konsumieren, um die Nutzen zu erhalten. Viele Gesundheits- und Forschungsorganisationen empfehlen, 5-9 Obst- und Gemüseportionen pro Tag zu konsumieren. Wenn Sie mindestens drei rote, pflanzliche Nahrungsmittel pro Tag essen, sind Sie fast am Ziel. m&f
Lisa Carruthers ist Ernährungsberaterin in Westlake Village, Kalifornien. Sie hat einen Abschluss in Ernährungswissenschaft von der San Diego State University und einen Magister in Ernährungsberatung von der California State University, Northridge. Sie kann kontaktiert werden unter lowfatcook@aol.com.
Rotes, scharfes Chili
1/2 rote Zwiebel, gestückelt
1 rote Paprika, gestückelt
2 Knoblauchzehen, gehackt
1/2 Teelöffel Olivenöl
1 Pfund magere Putenwurst,in Würfeln
800 g natriumarme Tomatenstücke
225 g Tomatensoße
2 Esslöffel Chilipulver
1/2 Teelöffel Oregano
1/2 Teelöffel Kümmel
450 g natriumarme Kidneybohnen
Scharfe Pfeffersoße, nach Geschmack
Schwarzer Pfeffer, nach Geschmack
Sautieren Sie in einer großen Pfanne Zwiebel, Paprika und Knoblauch in Olivenöl auf mittlerer Stufe, bis sie weich sind. Fügen Sie die Putenwurst hinzu und braten Sie sie, bis sie braun ist. Reduzieren Sie die Hitze und rühren Sie dann die Tomatenstücke, Tomatensoße, Chilipulver, Oregano und Kümmel ein. Lassen Sie alles 15 Minuten auf mittlerer Stufe köcheln. Fügen Sie Kidneybohnen hinzu und lassen Sie es weitere 5-10 Minuten köcheln. Geben Sie die Pfeffersoße und den gemahlenen Pfeffer nach Geschmack hinzu. Ergibt fünf Portionen.
Pro Portion*: 325 Kalorien, 25 g Protein, 35 g Kohlenhydrate, 12 g Fett, 11 g Ballaststoffe.
Ein Originalrezept von Lisa Carruthers
Leichtes Kirschdessert
4 Tassen Kirschen (gefroren oder aus der Dose, ohne Sirup)
1 Esslöffel Ahornsirup
1/2 Tasse Instant-Haferflocken
2 Esslöffel weißes Mehl
1 Esslöffel Vanille-Extrakt
1/2 Tasse brauner Zucker
1/2 Tasse Mandelstücke
2 Esslöffel Margarine
Heizen Sie den Ofen auf 180° vor. Vermischen Sie Kirschen und Ahornsirup in einem kleinen Topf oder Soufflé-Topf. Kombinieren Sie in einer getrennten Schüssel die verbleibenden Zutaten. Streuen Sie die Haferflocken-Mixtur gleichmäßig über die Kirschen und backen Sie das Ganze 40 Minuten. Servieren Sie das Dessert mit fettarmer Vanillesoße. Ergibt acht Portionen.
Pro Portion*: 146 Kalorien, 3 g Protein, 24 g Kohlenhydrate, 5 g Fett, 2 g Ballaststoffe.
Ein Originalrezept von Lisa Carruthers
* Die Nährstoffwerte pro Portion können je nach verwandtem Produkt variieren. |
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